Finanztransaktionssteuer – eine gute Idee?

Zugegebenermaßen, das Video stellt die Diskussion um die Schaffung einer Finanztransaktionssteuer stark vereinfacht dar. Eine Frage müssen sich die Banken jedoch gefallen lassen: was tun sie für den Erhalt von Gemeinschaft und Gesellschaft?

Wir hingegen müssen uns fragen, ob wir es uns langfristig erlauben können, eigen- und gewinnsüchtig agierende Institutionen mit Staatsgeldern am Leben zu erhalten. Gelder, deren Fehlen für Löcher im sozialen Auffangnetz sorgen wird. Und dann? Solidarität im Widerstand mit Folgen wie in Athen (siehe: Die Mitte der Gesellschaft – Demonstranten von morgen?) ?

Soweit sollte es nicht kommen müssen. Womöglich könnte eine gesetzliche Regelung zur rechten Zeit die Gemüter beruhigen, für eine Umverteilung sorgen, auch Gewinne, nicht nur Verluste sozialisieren?

Soll man also der individuellen Freiheit des Bankers, des Marktschaffenden, seine Gewinne zu 100% abschöpfen zu können Vorrang gewähren oder mittels einer Steuer auf Finanztransaktionen die Handelnden zu einem gesellschaftlichen Ausgleich zwingen?

Am Ende stellt sich wie so oft die entscheidende Frage: In welchem Verhältnis sollen in der von uns zu prägenden Gesellschaft Individuum und Gemeinschaft, Freiheit und Gleichheit stehen?

Das Video und weitere Infos zu dem Aktionsbündnis „makefinancework“ findet ihr unter: makefinancework.org

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